2017 – ein kleiner Jahresrückblick

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Die letzten freien Tage des Jahres werden zwar noch gut genutzt, ich bin zum Snowboarden in Klínovec, Tschechien, trotzdem bleibt Zeit für eine kurze Bilanz.

Fast 2000 Bilder sind dieses Jahr entstanden, drei gänzlich neue Länder durfte ich erkunden, und dank GPS-Tracker fallen das ganze Jahr über zahlreiche Trainingsdaten an, in denen interessante Erkenntnisse stecken.

Unter den Gesichtspunkten Reisen & Fotografie war es wohl eines der aufregendsten Jahre bisher.

der Nebelwald auf La Gomera
der Herbst auf Mallorca
Schnee & Eis am Dachstein

Die großen Ziele waren Norwegen, Österreich, Schweiz, Italien, USA, Mallorca, La Gomera, welche meistens zu Fuß, kletternd oder mit dem Rad erkundet wurden.

Am meisten beeindruckt hat mich vermutlich Norwegen. Die Kombination von Meer, Bergen, Fels und Schnee übt eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Auch durfte ich dort meine ersten Erfahrungen im Eisklettern machen. Bereits zu Beginn des neuen Jahres sollen diese weiter ausgebaut werden. Durch etwas Glück und sehr kalte Fotografen-Finger sind auch ein paar gute Aufnahmen der Polarlichter bei den zwei Touren heraus gekommen. Eine davon wird im Januar und Februar bei einer Ausstellung von National Geographics und Greenpeace in Hamburg zu sehen sein.

mein Beitrag zur #ourplanetourfuture Fotochallenge von National Geographics und Greenpeace

Auch beim Klettern gab es ein paar Fortschritte. Neben dem erwähnten Eisklettern schafften wir zu Bastis Geburtstag eine Überschreitung der Kampenwand, in der fränkischen Schweiz konnte ich meine erste VIII- durchsteigen, in den Dolomiten kletterten wir den beeindruckenden 450m hohen Buhlriss, in der echten Schweiz meine erste Platte und zuletzte auf Mallorca einige Sportkletterrouten.

Bester…
… wenn auch oft laut fluchender…
…Seilpartner!

Auch unter sportlichen Gesichtspunkten gibt es neue Erfahrungen. Im April lief ich bei meinem Marathon-Debüt in Leipzig nach knapp 4h im Ziel ein. Ein unbeschreibliches Gefühl. Im Laufe der folgenden Wochen ließ ich mit von Fritjof zum Rennradfahren bringen und überquerte mit ihm zusammen Ende Mai die Alpen von Garmisch-Patenkirchen zum Gardasee.

Danke Fritjof für dieses Abenteuer!

Doch auch abseits der fantastischen Aussichten der Alpen waren es 2017 viele Stunden in den Laufschuhen und auf dem Rad. Dank Strava gibt es dazu sogar genaue Zahlen…

  • 550 Kilometer gelaufen (bis zu 42 am Stück)
  • 1.450 Kilometer Rad gefahren (bis zu 130 am Stück)
  • 32.806 Höhenmeter überwunden (~ 5,5x Kilimanjaro)
Sonnenaufgang am Furka Pass in der Schweiz
Eis-Akrobatik in Rjukan, Norwegen
auf dem Radl in den Dolomiten

Beim Durchstöbern der Bilder ist mir noch einmal deutlich aufgefallen wie viel dieses Jahr doch los war. Nicht einmal ansatzweise sind alle kleinen Feierabend-Touren und Sonntagsausflüge (wir sind zum Beispiel mit dem Fixseil in eine 22m tiefe Höhle gestiegen und die Saale mit dem Kanu abgefahren) im Blog dokumentiert. Das ist auch gar nicht notwendig, am wichtigsten ist ja der Spaß am Draußen sein.

Ein paar Ideen gibt es bereits für das neue Jahr, das meiste wird sich wohl erst im Laufe ergeben. Ich bin auf jeden Fall gespannt wohin es uns verschlagen wird!

Vielen Dank an dieser Stelle an all die Leute die mich inspirieren, gemeinsam mit auf Touren gehen, Reisen und den Blog verfolgen! Ihr macht es zu etwas ganz besonderen!

Ich wünsche euch ein fantastisches 2018!

euer Toby


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