Weihnachten in HongKong

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An unserem zweiten Tag wurden wir von fantastischem Wetter begrüßt, sodass wir bei 26° im T-Shirt die ersten Entdeckungen der Stadt machen konnten. Die Metro ist das Hauptverkehrsmittel in HongKong. Günstig, schnell und durch das künstlich teuer gehaltene Autofahren ziemlich alternativlos. Beeindruckend wie viele Menschen hier täglich transportiert werden. Tatsächlich sind in HongKong nur drei Arten von Autos auf den Straßen zu finden. Taxis (japanischer Hersteller), Transporter (ebenfalls) und Fahrzeuge der Oberklasse à la BMW, Mercedes, diverse Sportwägen und erstaunlich viele Tesla Elektroautos.

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Mit der Metro fuhren wir zunächst zum chinesischen Pendant des Times Square. Hier gab es neben teuren Einkaufsmöglichkeiten auch eine Star Wars Ausstellung, passend zum neuen Kino-Release.

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Auf dem Times Square fanden wir dann auch gleich eine der zahlreichen Shopping-Mals. Die Schere zwischen arm und reich ist aufgrund der geringen Steuerbelastung der Wirtschaft in HongKong sehr groß. Gesetzliche Sozial- und Krankenversicherung? Fehl am Platze, lediglich eine Renten- und Unfallversicherung sind vorgeschrieben. Dementsprechend gibt es zum einen in den besagten Mals die edelsten Marken und Güter, zum anderen trifft man gleich daneben auf viele Bettler und sozial schlechter gestellte Menschen.

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Weiter ging es mit unserer ersten Erkundungstour in Richtung Pier, von dem aus wir einen ersten Blick auf die beeindruckende Skyline werfen konnten. Die Wolkenkratzer lassen sich dabei meist sehr einfach zuordnen, da die Wirtschaft in HongKong zu großen Teilen aus dem Finanzsektor besteht. So entsteht zwischen den verschiedensten Banken der Welt ein regelrechter Wettbewerb um den höchsten Tower. Aktueller Gewinner ist dabei das International Commerce Center (ICC) mit 484 und 108 Stockwerken (im Bild unten zu sehen ganz links). Dieses werden wir in den nächsten Tagen noch besuchen.

Wir genossen zur Pause noch einen Kaffee, bei dem wir den regen Schiffsverkehr, der zwischen den beiden Stadtteilen hauptsächlich aus Fähren und Sightseeing-Booten besteht, beobachten konnten. Gegen Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Wan Chai. Das waren vorerst genug Eindrücke für einen Tag.

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Auch in HongKong wird am 24. Dezember gewissermaßen Weihnachten gefeiert. Wenn auch mit deutlich sichtbaren Unterschieden. Einen Großteil der Bevölkerung lässt der christliche Feiertag völlig kalt. Geschäfte und Restaurants haben normal geöffnet und sogar Baustellen waren um 23 Uhr noch in Betrieb, als wäre es ein Tag wie jeder andere. Da wir keine Weihnachtsgans finden konnten, nutzen wir die offenen Restaurants und genossen unser Weihnachtsessen auf indische Art und Weise.

Der feiernde Teil der Bevölkerung nahm das „Feiern“ dann auch gleich ganz genau und brachte ganze Stadtteile in den Außnahmezustand. Ein großes Polizeiaufgebot versuchte die Massen wörtlich in die Bahnen zu lenken, was sie auch erstaunlich gut beherrschen. Wir für unseren Teil sparten uns die Menschenmassen dann noch ein paar Tage bis zu Silvester auf und verbrachten den restlichen Abend gemütlich in unserem kleinen Appartement. Weihnachten mal auf eine etwas andere Art.

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Weihnachts’feier‘ in HongKong

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